Gottesbeweise
Zu den bekanntesten „Gottesbeweisen“ gehören:
Der ontologische Gottesbeweis – Nach Anselm von Canterbury ist Gott das „vollkommene Wesen, über das hinaus nichts Größeres gedacht werden kann“.
- Der kausale Gottesbeweis – Alles in dieser Welt hat eine Ursache.
- Der Theologische Gottesbeweis – in der Natur hat alles seine Zweckmäßigkeit, Ordnung und Harmonie (aus dem Griechischen telos = Zweck, Ziel.
Die „Pascalsche Wette“ besagt, dass es rein mathematisch vernünftig ist, an Gott zu glauben.
Die Uhrmacher-Analogie – Wo eine Uhr ist, muss auch ein Uhrenmacher sein!
Es gibt noch weitere „Gottesbeweise“, die sich zum Teil auch überschneiden.
Kann man Gottes Existenz nun wissenschaftlich beweisen?
Nicht durch ein physikalisches, wiederholbares Experiment!
Denn Gott existiert außerhalb von Raum, Materie und Zeit .
Doch es gibt Weiteres, das wissenschaftlich auch nicht bewiesen werden kann, z.B. :
- Liebe – um etwas Philosophisches zu nehmen. Man kann Liebe aus Worten, Verhalten, Fürsorge und Beständigkeit erschließen, aber letztendlich nicht beweisen.
- Die Beschaffenheit des Erdkerns auch nicht. Die tiefste Erdbohrung ist die Kola-Bohrung in Russland. Sie erreichte nur rund 12,26 Kilometer. Aussagen, wie der Erdkern aussieht, sind reine Vermutungen, die durch Erdbebenwellen und anderen Messungen gemacht wurden.
- Unsere Wahrnehmung – ich sehe etwas in Grün. Ist es auch grün, oder nenne ich es nur „grün“, weil andere es auch so nennen?
Seit der Entdeckung der DNS (1953) müsste eigentlich ein Umdenken eingesetzt haben. Die DNS (engl. DNA) ist wie jeder Code immateriell. Sie setzt -wie bei Buchstaben in einem Buch- einen Urheber voraus. Der Code, der in der gesamten Schöpfung angewendet wird, ist so unvorstellbar komplex, dass dahinter zwingend eine noch unvorstellbar höhere Intelligenz stehen muss: Gott! Denn tote Materie kann werder Leben, noch einen genetischen Code erzeugen. Der Informatikprofessor Dr. Werner Gitt erklärt dies unten in seinen Videos noch genauer..
Interessant ist es, dass die Bibel nie versucht, Gott zu beweisen. Sie setzt seine Existenz voraus. Die biblische Methode um Gott zu erkennen lautet:
„Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohl zugefallen; denn wer zu Gott kommen soll, muss glauben, dass er ist und die, welche ihn suchen, belohnen wird.“ (Hebräer 11,6)
Die Bibel spricht nicht von Beweisen.
Aber sie zeigt Schlussfolgerungen auf
warum der Mensch um Gott wissen kann:
1. Durch die Schöpfung kann jeder Mensch (der nachdenkt) erkennen, dass es Gott gibt. (Römer 1,19-20)
2. Das Gewissen „weiß“ dass es einen Gott gibt. Es kann allerdings mit der Zeit „abgetötet“ werden. Aber Gott hat es jedem Menschen „ins Herz geschrieben„. (Prediger 3,11)
3. Ein weiterer Grund ist die <erfüllte biblische Prophetie> , die detailliert Weltereignisse voraus gesagt hat, die dann auch eintrafen. Im Besonderen auch die Einzelheiten verbunden mit der Geburt und dem Tod und der Auferstehung von Jesus Christus.
„Sie sind ohne Entschuldigung, weil sie Gott erkennen können!“ (Römer 1,19-20)
„Wenn Leute, die Beweise für Gott suchen, aber nicht einmal das Neue Testament lesen, erscheint mir das intellektuell unehrlich. Sie sind nicht wirklich an Beweisen interessiert.“ (John Lenox)
Die Naturgesetze weisen auf einen genialen Schöpfer hin!
Um das geht es in diesen beiden Video:
Prof. Werner Gitt geht dieser Frage nach.
Buchempfehlung von Prof. Werner Gitt:
Wer weiß? Vielleicht gibt es Gott ja doch?
(kostenloser Download möglich)
