Gibt es Gott wirklich?

Der Astrophysiker Professor Harald Lesch behauptet in «Terra», einer etwas älteren ZDF-Sendung folgendes:

  • Wir leben in einer Welt, in der für Gott kein Platz mehr ist.
  • Den Himmel haben wir längst erobert.
  • Wir können Leben erschaffen und sogar dem Tod ein Schnippchen schlagen.
  • Wir selbst wurden zu unserem eigenen Schöpfer.
  • Und an seine Stelle sind andere getreten, die wir inzwischen vergöttern.
  • Wofür brauchen wir ihn überhaupt noch – Gott?

Dann fügt er noch hinzu:
Dabei weiss doch niemand, ob es Gott überhaupt gibt! – oder doch?
und ja,
D
ie Frage nach Gott, gilt als eine der „Grössten Fragen der Menschheit!“

Natürlich sind die oben aufgeführten Behauptungen provozierend und etwas pauschal ausgedrückt. Eine davon ist sogar wissenschaftlich falsch: Denn direktes Leben aus toter Materie kann bis heute niemand erschaffen. „Leben“ kommt nur aus Leben, wie es schon der französische Wissenschaftler Louis Pasteur (1822–1895) bewies. Trotzdem:

Harald Lesch’s Meinung scheint hier durchaus den heutigen Mainstream zu widerspiegeln. Es ist heute das „moderne Denken“.

Die Evolutionslehre hat vielen Menschen
den Glauben an Gott genommen.

Evolutionistische Beiträge, die  in TV, Zeitungen, Schulen, Internet usw. gerne als „wissenschaftlich“ vermittelt werden, bestärken die meisten Menschen in ihrer Meinung, dass es wohl keinen Gott gibt. Über ⅔ der Menschen in Deutschland sind dieser Meinung. Darum finden sie auch keinen Grund, sich über Gott und die Ewigkeit Gedanken zu machen.
Die Evolutionslehre von Charles Darwin
(1809-1882)hat sich durchgesetzt und wird vor allem in Europa in einer „modernen“ Form fortgeführt und „gepflegt“. Gemäß einer Umfrage (Mapsporn 2024) erreichen Atheisten die höchsten Werte in Deutschland (64%) und den nordischen Ländern (70-96%).

Dagegen ist praktisch in allen andern Ländern und Kulturen ein Bewusstsein von Gott feststellbar. Die westliche Überzeugung, dass es keinen Gott gibt und braucht, löst da nur Kopfschütteln aus.

Das Gemeinsame der meisten weltlichen Religionen (im Buddhismus unterschiedlich) könnte man etwa so zusammenfassend ausdrücken :

  • vorhandenes Bewusstsein: es gibt einen Gott
  • Es gibt ein Leben nach dem Tode
  • Es gibt ein Gericht nach dem Tode

  • Die Schuld des Menschen muss gesühnt werden
  • Gott (wer auch immer) muss besänftigt werden
  • Dieser Gott fordert in irgendeiner Art ein Opfer

Warum glauben heute so wenige Menschen an Gott?
Oder warum betet man erst in einer wirklichen Notsituation? 

Hier bei uns im Westen wird es schnell als unangenehm empfunden, an einen Gott zu glauben, vor dem man sich womöglich doch noch einmal verantworten muss. 

Was aber, wenn es Gott doch gibt?
Wenn jeder Mensch sich trotzdem einmal vor ihm verantworten muss? 

Darum ist vielen Menschen die Frage nach Gott sehr unangenehm…   ➡️

Vielleicht bist auch du schon am überlegen, hier wegzuklicken…

Aber schön, wenn du trotzdem noch weiter liest: